Europäischer Markt der Möglichkeiten

Projektwoche am Goldenberg Europakolleg Hürth endet mit Tag der offenen Tür

Hürth. „Gerade in der aktuellen Eurokrise ist es wichtig, den europäischen Gedanken hoch zu halten.“ Mit diesen Worten lobt Axel Voss, Europaabgeordneter der CDU für die Region Mittelrhein, die Europa-Projektwoche am Goldenberg Europakolleg, die unmittelbar an die Herbstferien anschloss.



Die Woche gipfelte in einem Tag der offenen Tür, feierlich eröffnet vom Hürther Bürgermeister Walther Boecker. Schülerinnen und Schüler aller Bildungsgänge stellten ihre Arbeitsergebnisse auf einem Markt der Möglichkeiten vor.

Die beiden Organisatoren der Europawoche, Stefan Wilhelmi und Ingo Schlierbach, freuen sich, dass eine große Zahl von Schülerständen auf dem Markt vertreten waren. „Die Schüler informieren über Vielerlei – von A wie Alphabete in Europa bis Z wie Zahlungsmittel. Die Aula platzt schon aus allen Nähten, wir mussten sogar auf die Galerie und angrenzende Klassenräume ausweichen. In der Sporthalle findet dann das Spiel „Europa ohne Grenzen“ statt.“

Jean Péré von der Mobilitätsberatung der IHK Köln informierte in seinem Vortrag „Fit für das Ausland“ über die Möglichkeit, dass Auszubildende einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren. Der gebürtige Franzose hat selbst seine Ausbildung zum Übersetzer in Köln abgeschlossen und ist dann in Köln hängen geblieben, weil die Stadt „einfach cool ist“. Ebenfalls positive Erfahrungen in ihrem Auslandsaufenthalt hat Göntje Gust (25) von „Studienscout NL“ gemacht; aus dem Münsterland stammend studierte sie Wirtschaft im niederländischen Leeuwarden.



Sie informierte die Oberstufenschüler der sechs Abitur- bzw. Fachabiturbildungsgänge des Goldenberg Europakollegs über Studienmöglichkeiten in den Niederlanden. „Ein Studium in den Niederlanden bietet einige Pluspunkte. Neben dem Erlernen einer weiteren Sprache stehen euch nach dem Studium zwei Arbeitsmärkte offen.“
Dazu passte, dass direkt neben dem Infostand von Studienscout NL Schüler aus der Klasse der Gestaltungstechnischen Assistenten einen Schnupperkurs in Niederländisch anboten.

Lucie Schilling (18), Mittelstufenschülerin, lernt seit einem Jahr Niederländisch am Goldenberg Europakolleg und überlegt, nach ihrem Abitur in den Niederlanden zu studieren. „Architektur interessiert mich. Durch die Leistungskurse Gestaltungstechnik und Englisch und den Grundkurs Niederländisch bringe ich bereits gute Vorkenntnisse für ein erfolgreiches Studium im Ausland mit.“ In einem persönlichen Gespräch gab Göntje Gust ihr Tipps, wie sie ihr Studium in Holland finanzieren kann.

Besonderen Anklang fand das Improvisations-Theater zum Thema „Begegnungen in Europa“, das Gestaltungslehrerin Anna Reuter mit Schülern aus verschiedenen Gestalterklassen organisierte. Die während der Projekttage zuvor durchgeführten Improvisationsübungen zur Stimmbildung und Körpersprache zahlten sich nun aus: Die Theatergruppe führte zwei Vorstellungen auf, in denen Menschen unterschiedlicher Nationalitäten aufeinander treffen und sich mit Hand und Fuß verständigen. Das führt natürlich zu einigen Missverständnissen und sehr viel Gelächter im Publikum, nicht zuletzt, weil die Schülerinnen und Schüler ihre Rollen mit Klischees und Stereotypen ausgestalteten. Vor allem Vincent Selonke, Gestaltungstechnischer Assistent aus der Unterstufe, überzeugte mit seinem komischen Talent. Der angehende Fachabiturient mit südafrikanischen Wurzeln stellte u. a. einen spanischen Polizisten dar, der sich nicht aus seiner Ruhe bzw. seiner Siesta bringen lässt.

Der emotionale Höhepunkt des Europatages war sicherlich die Verabschiedung der langjährigen EU-Koordinatorin Isabel Jung durch den stellvertretenden Schulleiter Karl-Wilhelm Friedrich.



Isabel Jungs Engagement hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Berufskolleg Anfang 2010 als Europaschule zertifiziert wurde. Die Lehrerin für Englisch, Politik und Gesellschaftslehre wird in den nächsten drei Jahren mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Chile leben. Dort werden sie an der deutschen Schule in Valparaíso tätig sein. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinendem Auge. Vor allem die fruchtbare Arbeit im EU-Team und die Begegnung mit unseren Austauschpartnern werden mir fehlen.“


„Europa gemeinsam erleben“

Erster Europatag nach Zertifizierung zur Europaschule am Goldenberg Europakolleg Hürth


Hürth. Die erste Europawoche nach der Zertifizierung zur Europaschule eilt mit großen Schritten auf uns zu. Dieses Jahr feiert das Goldenberg Europakolleg in Hürth den alljährlichen Europatag am 10. November 2011 zusammen mit Schülern und Schülerinnen aus unserer Partnerschule in Kouvola/Finnland. Dieser Tag stellt den Abschluss der Europaprojektwoche dar, in der die verschiedenen Bildungsgänge Themen rund um Europa mit ihrem berufsspezifischen Fachwissen erarbeiten werden.

Die ganze Schule wird an diesen Tagen unter dem europäischen Gedanken stehen. Geplant sind vielfältige Workshops zu Europa, Schnupperkurse in Niederländisch und kulinarische Europareisen. Außerdem führen die an den Austauschen beteiligten Lehrer und Lehrerinnen die interkulturelle Vorbereitung für unsere Schüleraustausche nach Finnland, La Palma, Italien und Frankreich durch.

Wir laden Sie herzlich ein, am Donnerstag, 10. November, mit uns zu feiern!


Comenius-Schulpartnerschaft bis 2013 genehmigt

Berufsfachschüler bereiten sich auf Austausch mit Italien vor

Wesseling. Nicht nur in der Europawoche am Goldenberg Europakolleg in Hürth dreht sich alles um die EU. Auch am Standort Wesseling ist Europa angesagt. In diesem Jahr bewilligte die Europäische Union für eine Dauer von zunächst zwei Jahren das Comenius-Programm. Seitdem bereitet sich die Unterstufe der Höheren Berufsfachschule für Labor- und Verfahrenstechnik (BFT U) auf den Austausch mit der Partnerschule Ipsia Santeramo im italienischen Bari vor. Die Berufsschule ist mit ihrem vergleichbaren naturwissenschaftlichen Profil hervorragend geeignet als Austauschpartner für die angehenden Wesselinger Verfahrenstechniker.

Das Schuljahr begann für die neuen Berufsfachschüler in Wesseling mit Projekttagen zum bevorstehenden Italienaustausch. Schnell wurde klar, was es bedeutet, an einer Europaschule zu lernen. Bildungsgangsleiterin Jutta Ferner und Chemielehrer Michael Nehls informierten die Schüler über das Austauschprogramm; die Schüler formulierten ihre Erwartungen an einen Lern- und Praktikumsaufenthalt in Bari. Die Ergebnisse wurden auf Plakaten festgehalten.


Doch bevor sich die Berufsfachschüler auf den Weg nach Bari machen, gibt es noch viel zu lernen. Dabei werden sie auch von den italienischen Partnerschülern unterstützt, die ihrerseits bereits fleißig Deutsch lernen und die im Mai 2012 nach Wesseling kommen.

Inhaltlicher Schwerpunkt des Austausches werden die erneuerbaren Energien sein. So werden die deutschen und italienischen Schüler gemeinsam einen Solarofen bauen und einen Tagebau besuchen. Michael Nehls plant als Höhepunkt des Austausches einen Besuch beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Die Zeit bis zum eigenen Besuch in Italien überbrücken die Wesselinger Schüler mit der Erstellung einer DVD, mit der sie sich ihren italienischen Partnern vorstellen. Dass dies fließend gelingt, dafür sorgt Dagmar Scherrers, Italienischlehrerin am Goldenberg Europakolleg. Sie ist sehr zufrieden mit den Fortschritten der BFT U: “Die Schüler sind der neuen Sprache gegenüber sehr aufgeschlossen, Italienisch macht ihnen Spaß – und das wiederum macht mir Spaß beim Unterrichten.“


Das bestätigt auch Saskia Beier, Schülerin der BFT U: „Ich finde es toll, mit Italienisch eine weitere Sprache zu erlernen. Nicht nur, weil wir sie für den Austausch benötigen, sondern auch, weil die Sprache einen so schönen Klang hat.“

Im September 2012 reisen die Schüler, dann bereits in der Oberstufe, nach Italien. Dort können sie ihre im Wesselinger Schullabor erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten anwenden und sogar erweitern – zum Beispiel bei der Herstellung von Olivenöl. Im Gepäck: der „Wesselinger Solarofen“, der im sonnenverwöhnten Apulien seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen soll.



Hürther Elektroschüler besuchen Polen

Goldenberg Europakolleg weitet Austauschprogramm auf einjährige Klassen aus

Hürth. Am 30. April fahren 15 Schüler des Berufsgrundschuljahres in der Fachrichtung Elektrotechnik ins polnische Wisla. Dort werden sie vier Wochen Land und Leute kennen lernen und ein Praktikum absolvieren.

Auslandspraktika sind nichts Ungewöhnliches am Goldenberg Europakolleg. Das besondere an diesem Austausch ist neben der Dauer des Aufenthalts von einem ganzen Monat, dass zum ersten Mal eine einjährige Klasse am Austauschprogramm der Schule teilnimmt. Die Idee dazu hatte Winfried Jansen, Bildungsgangleiter des berufsvorbereitenden Bereichs an der Hürther Schule: „Der Europagedanke ist in unserem Schulprogramm fest verankert, was nicht zuletzt an unserem weit gespannten Austauschnetz über ganz Europa sichtbar wird. Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass die Schüler und Schülerinnen vieler Bildungsgänge – also auch in der Berufsvorbereitung – die Gelegenheit erhalten, am Austauschprogramm teilzunehmen.“ Dank seines Engagements werden nun 15 Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 18 einen Monat in Polen verbringen.

Los geht es in Wisla, wo die Schüler die erste Woche mit erlebnispädagogischen Aktivitäten wie einem Survival Training im Wald verbringen werden. Im Anschluss absolvieren sie ein Praktikum im elektrotechnischen Bereich und erlangen Qualifizierungen, indem sie beispielsweise einen Gabelstapler-Führerschein machen. In ihrer Freizeit treffen sie mit polnischen Jugendlichen zusammen, ebenfalls ein wichtiges Ziel des Austausches.

„IdA – Integration durch Austausch“ – unter diesem Namen steht das Programm der Bonner Otto-Benecke-Stiftung, die Gelder für die verschiedenen Phasen des Austausches zur Verfügung stellt. Organisiert wird der Austausch vom Internationalen Bund in Frechen, der bereits in anderen Projekten mit dem Goldenberg Europakolleg in Hürth und Wesseling kooperiert.

Die Vorbereitung auf den Austausch umfasste Sprach- und Landeskundeunterricht durch eine Muttersprachlerin. Anna Lattka vom Bundessprachenamt in Hürth bringt der Klasse bereits seit Beginn des Schuljahres die Grundlagen der polnischen Sprache nahe. Die 18-jährige Jacqueline Wagner lernt schon seit Wochen fleißig Vokabeln: „Ich finde es gut, dass wir Polnischunterricht erhalten. So können wir uns in Wisla verständigen.“ Die Aussicht, selbst für einen Monat nach Polen zu fahren, motiviert die Schüler beim Erlernen der Sprache. Nur drei Schüler haben bereits einen Heimvorteil, da ihre Familien aus Polen stammen. Für die vier Stunden Vorbereitung auf den Polen-Austausch opferten die Schüler übrigens ihre Freizeit, denn der reguläre Unterricht fand weiterhin statt.

Wolfgang Lübke, Fachlehrer für Elektrotechnik, wird die Klasse einen Teil ihrer Fahrt begleiten und ist aufgeregt, dass es nun bald losgeht: „Wir sind stolz darauf, dass auch unsere Berufsgrundschüler einmal die Gelegenheit erhalten, über den viel zitierten Tellerrand zu gucken. Auslandspraktika sind heute für den Werdegang der jungen Leute wichtig.“ Doch auch für sich sieht er in dem Austausch einen Gewinn: „Mich interessiert natürlich auch, wie der Elektrounterricht in Polen aufgebaut ist. Der Austausch findet nämlich nicht nur zwischen den Schülern, sondern auch zwischen den Lehrern statt.“

Nach der Rückkehr Ende Mai stehen die Nachbereitung des Auslandspraktikums sowie die letzten Prüfungen zur Fachoberschulreife für die 15 Jugendlichen an. Wolfgang Lübke hofft, dass seine Schüler durch dieses Praktikum sowohl für den Endspurt vor den Zeugnissen als auch für anstehende Bewerbungsgespräche motiviert sind: „Fünf Schüler haben bereits einen Ausbildungsvertrag als Elektroniker für Automatisierungstechnik oder Betriebstechniker in der Tasche. Für die restlichen zehn könnte dieser Austausch das entscheidende Plus im Lebenslauf darstellen.“



Kia ora Goldenberg

Die Goldenberger Abiturientin Franziska Ludemann (19) ist ein halbes Jahr lang in Neuseeland unterwegs. Ausgelöst wurde ihr Fernweh durch den dreiwöchigen Finnlandaustausch, den ihre Klasse (GTA) im Rahmen des Leonardo-da-Vinci-Mobilitätsprogramms durchführte. Hier ist ihr Bericht:

Ich bin dann mal weg ...

... so ähnlich lauten die Gedanken, die momentan in meinem Kopf herumschwirren.

Was der Grund ist?

Ende November habe ich mich auf ein Abenteuer begeben, das ich vor einem Jahr wahrscheinlich noch nicht angetreten hätte. Dieses Abenteuer nennt sich „Work & Travel“ am anderen Ende der Welt in Neuseeland. Lange Zeit hatte ich überlegt, ob ich das wirklich machen soll. Ich bin normalerweise nicht der Typ dafür, ganz alleine irgendwo hinzufahren. Doch schließlich wurde mir eine Möglichkeit gegeben. Mit meiner Schule, dem Goldenberg Europakolleg, konnte ich für drei Wochen ins Ausland fahren und in einer mir vollkommen fremden Umgebung arbeiten.

Gesagt, getan. Im März 2009 flog ich mit einigen Klassenkameraden nach Helsinki in Finnland. Nach einem ereignisreichem Wochenende ging es weiter nach Kouvola, wo die Partnerschule des Goldenbergs liegt. Die erste Woche verbrachten wir mit kunstgewerblichen Workshops. Danach lernten wir unsere Gastfamilien kennen und stellten uns bei den Praktikumsbetrieben vor.

Alles in allem hab ich diese drei Wochen genossen. Ich kann wirklich sagen, ich bin um einige Erfahrungen reicher geworden. Mein Englisch verbesserte sich immer mehr und auch mein Entschluss, nach Neuseeland zu gehen, reifte immer mehr. Schließlich buchte ich meinen Trip nach Neuseeland über eine Organisation und wartete auf den Tag der Abreise.

Meine Ankunft im warmen Auckland zur Winterzeit war klasse. Die Kiwis, sprich die Neuseeländer, sind richtig gelassen und freundlich. Um mich für das neuseeländische Englisch zu wappnen, habe ich erst einmal einen Sprachkurs absolviert; beim Einstufungstest erreichte ich die „Advanced Class“, das höchstmögliche Level. Zwei Jahre Leistungskurs Englisch zahlen sich also aus.

Die Fotos zeigen einmal die Aussicht vom Mount Eden, dem höchsten Berg und gleichzeitig Vulkan von Auckland, und gleichzeitig die Skyline der Stadt. Auf dem anderen Bild ist Cape Reinga, der nördlichste Punkt von Neuseeland, zu sehen.

Wie ich Weihnachten gefeiert habe? Ich war in einer kleinen Stadt namens Kerikeri, im Norden von Neuseeland. An Heiligabend sind wir mit allen Leuten, die in meinem Hostel gewohnt haben, zum Strand gefahren und haben dort den Nachmittag verbracht und Muscheln gefangen. Am ersten Weihnachtstag, dem eigentlichen Weihnachtsfeiertag in Neuseeland, hat jeder ein spezielles Gericht aus seinem Land gekocht für unser internationales „Christmas dinner“. Dank des guten Wetters konnten wir anschließend draußen Kricket spielen.

Im Moment bin ich in Rotorua, einer Stadt, in der es sehr viele geothermale und sogar Vulkanaktivitäten gibt. Und man merkt es auch richtig, denn manchmal riecht man den Schwefel, der durch die Luft geistert.

Ich war auch schon in einem marae, einem Gemeinschaftshaus der Maori, und habe dort eine volkstümliche Vorführung gesehen und sogar übernachtet. Den „Kite poi“ habe ich gelernt, einen Tanz, bei dem man einen Ball an einer Schnur im Takt hin und herschwingt. Die Jungens haben den „haka“ gelernt, eine Art Kriegstanz, der die Feinde abschrecken soll und den man vor den Spielen der All Blacks, der neuseeländischen Baseballmannschaft bewundern kann.

Ich bin froh, diese Erfahrung in Neuseeland machen zu können. Ohne meine positiven Erlebnisse mit den Goldenbergern in Finnland, hätte ich diesen Schritt vielleicht nicht so schnell gewagt.


La dolce vita in Italia
Besuch bei Austauschschule in Bari

Am 30.05. starteten unsere Wesselinger Kollegen Jutta Ferner und Michael Nehls zum Abflug in den sonnigen Süden nach Bari. Als Delegation unseres Europakollegs vertieften sie unseren schon bestehenden Kontakt zur italienischen Schule IPSIA Santeramo und koordinierten den geplanten Schüleraustausch zusammen mit dem italienischen Kollegen Saverio Caponio.

Sie wurden sehr herzlich in Bari empfangen und bekamen in den darauffolgenden Tagen einen guten Einblick in das Leben und die Probleme in Süditalien.

Führungen zu einer Mozarellaproduktionsstätte (siehe Foto), die Produktion und natürlich Verköstigung des dort produzierten Weines und die Produktion von Olivenöl und deren chemische Laboranalyse standen auf dem Programm.



Auch unsere Schüler der Höheren Berufsfachschule Technik sollen in den Genuss kommen, diese Produkte bzw. ihre Herstellung in Verbindung mit der typisch mediterranen Kost und Lebensweise vor Ort kennenzulernen.

Im Gegenzug werden die italienischen Schüler bei uns den Weg von unserer konventionellen Energiegewinnung (Braunkohletagebau) bis zur regenerativen Energie insbesondere der Solartechnik kennenlernen.

Bereits jetzt transportieren deutsche Firmen das Know-how der Solartechnik nach Bari bzw. Apulien, der sonnenreichsten Region Europas und suchen dort Fachkräfte mit Deutschkenntnissen.

Durch vorherige Italienisch- und Deutschkurse werden die Schüler auf den Austausch nicht nur fachlich, sondern auch sprachlich vorbereitet und können somit den europäischen Sprachenpass der Europäischen Union erlangen.

Auf beiden Seiten ist die Vorfreude groß, denn neben dem schulischen Wissenserwerb werden andere Aspekte wie gemeinsame Erlebnisse, Sprachbarrieren zu überwinden und gegenseitiges Verständnis füreinander zu entwickeln gefördert.



Das Goldenberg Berufskolleg ist Europaschule

NRW-Europaminister zeichnet unsere Schule in einer Feierstunde aus

Mitte Februar überreichte Andreas Krautscheid, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Goldenberg Berufskolleg in einer Feierstunde die Urkunde, die uns als Europaschule zertifiziert. Ebenfalls gratulierten Dr. Stephan Koppelberg, Leiter der regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn, und Europaabgeordneter Axel Voss. Nachdem die 14 neu zertifizierten Schulen sich auf einem Markt der Möglichkeiten – der auch zur Kontaktaufnahme und dem Erfahrungsaustausch untereinander diente – vorstellen konnten, eröffneten Joachim Keferstein (Ministerium für Schule und Weiterbildung) und Beate Hoffmann (Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien) die Veranstaltung. Neben musikalischen Einlagen rund um das Thema Europa und der offiziellen Übergabe der Urkunde, einer Europafahne und eines Schildes mit dem neu erworbenen Titel „Europaschule“ wurden auch beispielhafte Projekte zur Berufsorientierung in einem vereinigten Europa – so genannte Best Practice–Projekte – präsentiert. Zu diesem Zweck hatte Joachim Keferstein das Goldenberg Berufskolleg gebeten, den gemeinsamen Austausch mit der Shell Rheinland Raffinerie vorzustellen. Meryem Krüger, Berufsschülerin am Standort Wesseling des Goldenberg Berufskollegs, erläuterte anschaulich die Unterschiede in der deutschen und englischen Ausbildung, die sie während ihres dreiwöchigen Aufenthaltes im britischen Stanlow kennen gelernt hatte.

Ebenfalls interviewt wurden die angehende Abiturientin Regina Hickst (GTA), die von ihrem Praktikum bei einem Fernsehsender auf Malta berichtete. Janina Schiemann, gleichfalls eine Gestaltungstechnische Assistentin, stellte Workshops aus dem finnischen Kouvola vor.

Es war nicht einfach für das Goldenberg Berufskolleg, die Auswahl der Schüler zu treffen, die an diesem besonderen Tag die Austauschprogramme der Schule repräsentieren sollten. Das Steckenpferd im Rahmen des Zertifizierungsprozesses stellen schließlich die zahlreichen Austauschprogramme mit Finnland, Malta, Frankreich, La Palma, Großbritannien, Italien, Irland und Polen dar. Pro Jahr reisen rund 100 Schüler in die jeweiligen Länder, um ein dreiwöchiges Betriebspraktikum zu absolvieren. Das Engagement des Goldenberg Berufskollegs wurde 2009 mit dem „Mobilitätszertifikat“ ausgezeichnet und wird mit 200 000 Euro für einen Zeitraum von vier Jahren für das Austauschprogramm honoriert.

Fotos von der Verleihung finden Sie unter diesem Link.

Interkultureller Abend

Die Mittelstufen der Assistenten haben sich auf den bevorstehenden Austausch vorbereitet

Der Abreisetermin für die Schülerinnen und Schüler, die am diesjährigen EU-Austausch teilnehmen, rückt näher; nun zeigen sie der Öffentlichkeit, dass sie sich gut vorbereitet haben: Am Montag, den 1. Februar ab 18.00 Uhr stellen sie mit Präsentationen und Vorträgen ihre Gastländer vor, eine landestypische Ausgestaltung des Abends sorgt für das passende Flair.

Benvenuta Italia

Erster Besuch des IPSIA Santeramo am Goldenberg Berufskolleg

Un Felice Anno Nuovo – Das neue Jahr fing gut an am Goldenberg Berufskolleg! Eine Delegation der Berufsschule IPSIA Santeramo aus dem italienischen Bari besuchte Mitte Januar die Schulen in Hürth und Wesseling, um sich ein Bild von unseren Bildungsgängen zu machen. Die Schulleiterin Maddalena Ragone und ihre Kollegen Rosalba Bitetti und Saverio Caponio (Fachlehrer für Elektrotechnik) stellten begeistert fest, dass die deutsche und die italienische Schule ein vergleichbares naturwissenschaftliches Profil besitzen. Daher sind sie sehr interessiert, einen Austausch mit der zweijährigen Höheren Berufsfachschule für Naturwissenschaften, Chemie und Biologie des Goldenberg Berufskollegs im Rahmen des Comenius-Programms der Europäischen Union durchzuführen.

Dieser Austausch wird auf der deutschen Seite von der Bildungsgangleiterin der Höheren Berufsfachschule, Jutta Ferner, betreut. Sie freut sich, ihren Schülerinnen und Schülern eine zusätzliche Qualifikation anbieten zu können und damit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Austausches erhalten die Schüler den »europass Sprachenpass« der Europäischen Union, der darüber Aufschluss gibt, wie hoch die Kommunikationsstärke der Schüler in europäischen Sprachen ist und wie sicher sie sich in anderen Kulturen bewegen können – all dies Kenntnisse, die unseren Absolventen Pluspunkte bei ihren Bewerbungen verschaffen.

Ein besonderes Highlight des Besuchs stellte eine Besichtigung des Ausbildungszentrum der Shell Rheinland Raffinerien in Wesseling dar. Der Ausbildungsleiter Jürgen Mayer lud die italienischen Lehrer spontan ein, als er von ihrem Besuch am Goldenberg Berufskolleg erfuhr. Er weiß um die Bedeutung von interkulturellen Kompetenzen junger Arbeitsnehmer und hat vor einigen Jahren zusammen mit dem Goldenberg Berufskolleg einen regelmäßigen Austausch zwischen jungen Azubis aus dem Rhein-Erft-Kreis und Großbritannien ins Leben gerufen.



Im kommenden Schuljahr wird Italienisch als zusätzliches Unterrichtsfach für die Schüler der Höheren Berufsfachschule angeboten, um sie auf den Ausland in Bari vorzubereiten.



Europatag 2010 – Rallye durch Europa

Auch in diesem Jahr, am 3. Mai 2010, werden die Schülerinnen und Schüler des Goldenberg Berufskollegs einen Europatag vorbereiten und durchführen. Die Schüler werden in der Aula Stände gestalten zu verschiedenen europäischen Themen, die sie zuvor im Sprach-, Politik-, Geschichts- und Wirtschaftsunterricht erarbeiten. Hier können Schülergruppen Aufgaben in Form einer Rallye lösen, um ihr Wissen über Europa zu testen und zu erweitern. Die Rallye wird ergänzt durch Ausstellungen zu den Ländern, die zum europäischen Netzwerk des Goldenberg Berufskollegs gehören. Die Gestaltungstechnischen und Technischen Assistenten, die im Frühjahr 2010 ihr Auslandspraktikum in Finnland, Malta, La Palma, Türkei und Großbritannien absolvieren werden, haben sich im Rahmen der InterKulturellen Vorbereitung eingehend auf ihre Gastländer vorbereitet und können die Besuchern über eine große Bandbreite von Themen informieren.

Wir freuen uns besonders, dass unsere ehemalige Schülerisprecherin, Lisa Fitzek, die 2009 ihr Abitur am Goldenberg Berufskolleg abgelegt hat, mittlerweile als so genannte Junior Teamerin für die Landeszentrale für Politische Bildung tätig ist. Sie wird beim Europatag 2010 Europa-Workshops durchführen. Gleichzeitig wird die Landeszentrale mit einer mobilen Infobox vertreten sein, die das Interesse unserer Schüler an politischen Themen entwickeln will.

Ergänzt wird das von den Schülern erarbeitete Angebot durch eine Reihe von Vorträgen, für die wir kompetente Redner gewinnen konnten:

Dr. Hermann Hollmann (Geschäftsführung Ford-Werke GmbH Köln) wird über die „Europäische Umweltgesetzgebung und ihre Auswirkungen auf das Unternehmen Ford“ berichten

Dr. Axel Voss (Abgeordneter des Europäischen Parlaments für Mittelrhein) wird uns seinen Alltag als Mitglied des
Europäischen Parlaments für Mittelrhein in Brüssel und Straßburg näher bringen

Heinz Rudolf Miko (verantwortlich für Information und Kommunikation in der regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn) wird über „Job- und Bildungschancen für Jugendliche heute in Europa“ informieren

Juniorteamer der Landeszentrale für politische Bildung werden in speziellen Workshops gemeinsam mit Schülern den Aufbau der EU erarbeiten

Im Rahmen des Europatages wird stellvertretend für den Landrat Kreisdirektorin Gerlinde Dauber unserer Schule das neue
Schullogo als „Europakolleg“ überreichen, denn das Goldenberg Berufskolleg wurde zu Beginn dieses Jahres von NRW-Europaminister Krautscheid als Europaschule zertifiziert.

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Bilinguale Angebote im Unterricht

Wir bieten bilingualen Fachunterricht auf Englisch sowohl in vollzeitschulischen Bildungsgängen als auch im Dualen System an. Im Ausbildungsunterricht der Mechatroniker/innen werden aus den 13 Lernfeldern der Ausbildung in 40 Wochenstunden bilingual vermitteln. Dies erfolgt in der Unter-, Mittel und Oberstufe jeweils ein halbes Jahr lang.
Es erfolgen Leistungsüberprüfungen und das Fach wird auf dem Zeugnis mit einer eigenständigen Note im Differenzierungsbereich ausgewiesen.

Seit dem Schuljahr 2009/2010 bieten wir im Bildungsgang Land- und Baumaschinenmechaniker im Fachunterricht Module in der englischen Sprache 40 Stunden pro Woche für alle drei Jahrgänge an. Unterstützt wird diese Maßnahme durch die Handbücher der Firma Caterpillar, die als Lernträger dienen.

Der bilinguale Fachunterricht in den FHR-Klassen der Technischen Assistenten für Konstruktions- und Fertigungstechnik erfolgt in 80 Wochenstunden. Auch hier wird eine Note durch Leistungsüberprüfung der Schüler ermittelt und auf dem Zeugnis im Differenzierungsbereich gesondert festgestellt.

Die Module „Engeneering materials“ sowie „Properties of materials“ wurden ebenfalls mit Erfolg in den regulären Englischunterricht der AHR-Klassen integriert. Für das Schuljahr 2009/2010 ist deshalb eine Ausweitung des bilingualen Fachunterrichts, beginnend mit der Unterstufe, auf diese Klassen vorgenommen worden.



E-U-R-O-P-A komplett

Berufsgrundschuljahr Gestaltung am Goldenberg Berufskolleg stellt riesige Buchstabengruppe fertig

Jetzt sind alle Buchstaben da! – Schüler des Berufsgrundschuljahres Gestaltung vollendeten das noch fehlende R in einem offenen Workshop während des Gestaltertages im November.

Die Arbeit an der übergroßen Buchstabengruppe hatte bereits im letzten Schuljahr begonnen. In einem Projekt, das mehrere Fächer, Klassen und Bildungsgänge miteinbezog und letztendlich mehrere Schuljahre überspannte, wurde ein Konzept für den Bau der übergroßen Buchstaben und ihre Gestaltung entwickelt. Die Berufsgrundschüler des Schuljahres 2008/09 erarbeiteten im Fach Gestaltungstechnik bei ihrer Klassenlehrerin Kerstin Kottmann für jeden Buchstaben des Wortes EUROPA ein länderspezifisches Design. Dank des großen Netzes an Schul- und Länderpartnerschaften, welches die EU-Koordinatorin des Goldenberg Berufskollegs, Isabel Jung, mit ihrem Europa-Team in den letzten Jahren aufgebaut hat, konnten auf diese Weise mehrere Länder grafisch dargestellt werden. So wurde das A zum Eiffelturm, das O zu einem finnischem Märchenwald und auf dem U tanzen eine spanische Flamencotänzerin und ein Torero.

Die Holzgerüste der Buchstaben fertigten die Berufsgrundschüler gemeinsam mit Schülern aus der Berufsorientierungsklasse. Werkstattlehrer Tim Böhm realisierte diese Klassen übergreifende Kooperation in seinem Kurs „Verfahrenstechnik“. Im Mittelpunkt standen dabei neben der Werkstoffkunde die trennenden, spanabhebenden, kaltumformenden und fügenden Verfahren der manuellen und elektromechanischen Holztechnik. Im Anschluss gelangten die Buchstaben zu Malermeisterin Michaela Malzkorn und ihrem Kollegen Volker Laue, die mit den Schülern und Schülerinnen im fachpraktischen Bereich die Buchstaben für die weitere Verarbeitung vorbereiteten und die Umsetzung der Skizzen vom Modell aus Pappe auf die riesigen Holzbuchstaben betreuten. Dabei wurden in Handarbeit die Untergrundvorbereitung, Farbapplikationen und Dekoration mit Pappmaché und Textilien bewältigt.

Ein Teil der Buchstaben wurde bereits vor den Sommerferien im Abschlussprojekt des Berufsgrundschuljahres 2008/09 fertig gestellt. Die noch fehlenden Buchstaben stellten für die beiden Nachfolgerklassen 2009/2010 das Einstiegsprojekt dar, in dem sie lernten, vernetzt und im Team zu arbeiten. Die Arbeit an den Buchstaben war so erfolgreich, dass die Klasse spontan noch ein Europa-Mobile anfertigte, das nun gemeinsam mit der Buchstabengruppe in der Aula des Goldenberg Berufskollegs den europäischen Gedanken repräsentiert.


Wie man kulturelle Fettnäpfchen vermeidet

Interkulturelle Vorbereitung am Goldenberg Berufskolleg

Im Dezember wat es wieder soweit: Für die Schülerinnen und Schüler des Goldenberg Berufskollegs, die im kommenden Frühjahr im Rahmen unseres Leonardo-da-Vinci-Mobilitätsprogramms „Different Places, Different Faces“ nach Finnland, Malta, La Palma, Italien, Großbritannien und in die Türkei reisen, um dort Auslandspraktika zu absolvieren, begann die interkulturelle Vorbereitung (IKV). Jede Woche werden sie vor dem Hintergrund gezielter Fragestellungen und mit der Unterstützung von Lehrkräften über ihr Gastland recherchieren und gewinnen somit erste Einblicke in die jeweiligen kulturellen Besonderheiten. Am Ende ihrer Recherchearbeit steht ein Informationsprodukt, welches in Teams während des abschließenden „Kulturabends“ kurz vor der Reise vorgestellt wird. An diesem Abend werden gleichzeitig von den Schülerinnen und Schülern selbst zubereitete landestypische kulinarische Köstlichkeiten serviert.

Im Sprach-, Politik-, Kunstgeschichte- und Deutschunterricht unterstützen entsprechende Inhalte die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler. In einem zusätzlichen angebotenen Englischunterricht wurde bereits von allen Schülerinnen und Schülern ein CV (Curriculum Vitae) nach EU-Standard erstellt, der für die Bewerbung im Ausland erforderlich ist.



Finnland-Austausch geht in 5. Runde

Schülerinnen unserer Partnerschule in Kouvola absolvieren ein dreiwöchiges Praktikum im Rhein-Erft-Kreis

Nach den Herbstferien besuchten uns neun finnische Schülerinnen aus den gestalterischen und handwerklichen vollzeitschulischen Bildungsgängen zum Restaurator, Stylisten, Schneider und Goldschmied. Bereits seit 2003 pflegt das Goldenberg Berufskolleg eine Partnerschaft mit dem Berufskolleg Kouvola, einer mittelgroßen Stadt im Südosten Finnlands.

Schüler und Schülerinnen beider Schulen haben die Gelegenheit zu einem dreiwöchigen Auslandspraktikum im Partnerland. Dieser Austausch, der durch das EU Programm Leonardo da Vinci Mobilität finanziert wird, hat sich seither gut etabliert.

15 Schülerinnen und Schüler unserer Schule aus den Bildungsgängen Gestaltungstechnischer Assistent und Werbetechnik hatten im März 2009 in der Region Kouvola drei Wochen in verschiedenen Betrieben – vom Fotografenatelier bis zum Lichtreklamehersteller – Erfahrungen sammeln können. Nun war es Zeit für den Besuch aus Finnland.

In der ersten Woche stand ein kulturelles Programm für die Teilnehmerinnen im Vordergrund: Kennenlernen des deutschen Schulsystems, ein Besuch im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, eine Stadtrallye durch Köln und Museumsbesuche gehörten dazu.

In den beiden anschließenden Wochen absolvierten die Schülerinnen ihre Praktika in Betrieben in und um Hürth und auch in Bonn und Köln beispielsweise in der PR-Abteilung der Städtischen Bühnen und der Kostümabteilung der Bundesstadt Bonn.

Während dieser zwei Wochen waren die finnischen Schülerinnen bei den Familien unserer Schüler zu Gast. Diesen sei an dieser Stelle noch einmal herzlich für ihre Gastfreundschaft gedankt! Ebenso möchten wir den teilnehmenden Praktikumsbetrieben für ihre Unterstützung des Austauschprogramms danken! Sie alle tragen zum Gelingen dieses tollen, europäischen Projekts bei.

Die Finninnen sind inzwischen alle wieder gut zu Hause eingetroffen. Und wir freuen uns auf unsere "nächste Runde" im März 2010, wenn 15 unserer Schülerinnen und Schüler im Rahmen dieses EU-Programms die Reise in den hohen Norden nach Finnland antreten dürfen.





Erfolgreiche Fortsetzung des Frankreich-Austausches

7. Besuch der bretonischen Partnerschule Lycée Jeanne d'Arc St. Ivy

Wir freuen uns, im November 2009 wieder eine Gruppe junger Maschinenbautechniker aus unserer Partnerberufsschule in Pontivy, Frankreich, für drei Wochen in Hürth begrüßen zu dürfen. Der Austausch findet zwischen der 12. Klasse der Technischen Assistenten für Konstruktions- und Fertigungstechnik (Abiturklasse) und der entsprechenden Jahrgangsstufe in Pontivy statt. Während ihres dreiwöchigen Aufenthalts haben die französischen Jugendlichen die Möglichkeit, einen Teil ihrer Berufsausbildung in Deutschland abzulegen und so im Tandem mit den deutschen Schülern einen Einblick in das deutsche Berufs- und Alltagsleben zu gewinnen.



Gesponsert wird der Austausch durch das Deutsch-Französische Sekretariat für die berufliche Bildung in Saarbrücken, das für die Reisekosten und das Kulturprogramm aufkommt. Unser Dank gilt an dieser Stelle wieder einmal unseren deutschen Partnerfirmen, die die Jugendlichen trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Krisensituation bereitwillig aufnehmen und ohne die dieser Austausch gar nicht erst möglich wäre. Dafür ein großes Lob und herzlichen Dank. Der Gegenbesuch der deutschen Gruppe wird im April 2010 stattfinden.


Französisches Flair am Goldenberg Berufskolleg

Das »France Mobil« der Robert Bosch Stiftung und der Kulturabteilung der französischen Botschaft zu Besuch in Hürth

„Bonjour, je m’appelle Marjorie“. Mit diesen Worten begrüßte eine sympathische junge Französin nach den Herbstferien die Schüler und Schülerinnen des Goldenberg Berufskollegs in Hürth. Es war der Auftakt zu einer Landeskundestunde der besonderen Art. Mit Geschichten, Zeichnungen, Workshops und Spielen, Musik und Literatur begeisterte die Referentin die Goldenberger Schüler für den Charme der französischen Sprache und Kultur. Dies geschah auf spielerische Art und Weise, um die Lust an der Sprache zu wecken und zu zeigen, dass Französisch nicht schwierig ist.

Das Programm »France Mobil« ist eine Initiative der Kulturabteilung der französischen Botschaft und der Robert Bosch Stiftung. Es handelt sich um kleine französische Kulturinstitute auf Rädern, deren Referenten – alles französische Muttersprachler – unter dem Motto „Frankreich, seine Sprache und Kultur“ mit ihren bunt beklebten Fahrzeugen durch ganz Deutschland fahren. Als Französischlehrerin Christine Küsgen von diesem Angebot hörte, wusste sie sofort, dass dieser Besuch einen Ansporn für ihre Schüler darstellt.

Weitere Gelegenheit für Gespräche mit Muttersprachlern bietet der diesjährige Austausch mit der Partnerschule in Pontivy. Die französischen Schüler kommen im November für drei Wochen nach Deutschland und absolvieren mit den Hürther Schüler Workshops und ein Betriebspraktikum.

In den Genuss des außergewöhnlichen Französischunterrichts kamen die Klassen der Abiturbildungsgänge in Technik und Gestaltung am Goldenberg Berufskolleg. Hier ist Französisch nach Englisch die zweite Fremdsprache, die die Schüler zur Abiturzulassung benötigen.

Schülerinnen und Schüler, die sich für einen Bildungsgang mit Abitur- oder Fachabiturabschluss interessieren, haben am Samstag, 28. November, Gelegenheit, sich beim „Gestaltertag 2009“ am Goldenberg Berufskolleg zu informieren. Die Bildungsgangleiter der Gestaltungstechnischen und Technischen Assistenten beraten dort Schüler, die im nächsten Jahr die Fachoberschulreife an Haupt-, Real- oder Gesamtschule erhalten.


Schüler in der dualen Ausbildung absolvieren Praktikum auf Malta
Goldenberger Werbetechniker im Leonardo-Mobilität-Projekt

Im September 2009 nutzten sechs Werbetechnikerinnen und Werbetechniker der dualen Berufsausbildung am Goldenberg Berufskolleg die Möglichkeit, im Rahmen des Leonardo-Mobilität-Projektes ein Praktikum im europäischen Ausland zu absolvieren. Die Arbeitgeber der Schüler waren sehr kooperativ und stellten die Auszubildenden für drei Wochen frei, damit diese auf Malta neue Erfahrungen sammeln konnten.

Dies taten sie in verschiedenen Betrieben, in denen sie berufsspezifische Aufgaben, wie die manuelle und digitale Schilder- und Lichtreklameherstellung, aber auch Entwurfsarbeiten am PC ausführten.

Die Verantwortlichen der Betriebe lobten laut »Future Focus«, der Praktikumsagentur vor Ort, die Qualität der handwerklichen Fertigkeiten, das große Interesse und den hohen Grad an Selbstständigkeit der deutschen Auszubildenden. Beide Seiten äußerten, dass man viel voneinander gelernt habe.


In ihrer Freizeit erkundeten die SchülerInnen zum Teil selbstständig die Urlaubsinsel, an den Wochenenden organisierte Future Focus Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten Maltas und zur Nachbarinsel Gozo.


Austauschprogramme am Goldenberg sind TOP

Auszeichnung mit dem LEONARDO-DA-VINCI-Mobilitätszertifikat der Europäischen Union

Wir gehören zu den Besten – Im Juni 2009 wurde unserer Schule von der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung eines von bundesweit 48 LEONARDO DA VINCI Mobilitätszertifikaten der Europäischen Union verliehen. Dieses bescheinigt die hohe Qualität unserer vorangegangenen Mobilitätsprojekte in der Erstausbildung sowie eine schlüssige Internationalisierungsstrategie unserer Schule. Die Voraussetzungen für die Förderung eines Projektes unter dem Zertifikat sind zum einen die erfolgreiche Bewertung des Zertifikatsantrags, zum anderen die Bewertung mit der Note „sehr gut“ unseres aktuellen Projekteintrags „Different Places, Different Faces“.

Ziel unseres im Juni genehmigten Projektantrags ist, dass die Projektstrategien der letzten beiden Jahre mit den existierenden Partnern Finnland, Malta und La Palma weitergeführt und um die neuen Länder-Komponenten Irland, Italien und die Türkei ergänzt und vervollständigt werden. So wird zum einen ein online-Handbuch über die Unterschiede zwischen den kulturellen Formen in unseren ausländischen Partnerländern und Deutschland fortgeschrieben, welches als Referenzwerk wertvolle praktische Tipps für zukünftige Austauschschülerinnen und -schüler liefert und für länderspezifische Eigenheiten sensibilisiert. Zum anderen werden die Gestaltungstechnischen Assistentinnen und Assistenten ein dokumentarisches Roadmovie um weitere Stationen in Europa – nämlich Irland und Italien und die Türkei – ergänzen. Mit verschiedenen Stationen in Europa wird filmisch dargestellt, wie der europäische Gedanke – verkörpert durch unsere reisenden Schülerbotschafter – die einzelnen Länder zusammen wachsen lässt. Dieses Stimmungsbild – das nicht zuletzt für mehr Unterstützung für europäische Projekte werben soll – lässt sich sehr wirkungsvoll durch die Verbindung von visuellen und akustischen Mitteln erzeugen.

Mit dem LEONARDO DA VINCI Mobilitätszertifikat wird die bewährte Zusammenarbeit mit unseren ausländischen Partnern auf eine in die Zukunft gerichtete verlässliche Grundlage gestellt. Es gibt uns für die Zeit von 2009 – 2013 die Sicherheit im Rahmen von Leonardo-da Vinci Mobiliät jährlich 55 Schülerinnen und Schülern in der Erstausbildung ein Praktikum im Ausland zu ermöglichen und bedeutet für das Goldenberg Berufskolleg, dass es bis ins Jahr 2013 Fördermittel in Höhe von rund 222 000 Euro für Auslandspraktika für Auszubildende im Ausland erhält.

Wir sind sehr glücklich über die Planungssicherheit, die wir durch das Zertifikat erhalten und danken an dieser Stelle unseren Kolleginnen und Kollegen, die unermüdlich Anträge stellen, den Austausch planen, organisieren und letztendlich auch begleiten und somit unseren Schülerinnen und Schüler wertvolle Erfahrungen im Ausland ermöglichen!


Das Logo des EU-Bildungsprogrammes "Leonardo da Vinci"
Europatag 2009 am Goldenberg Berufskolleg ein voller Erfolg

Schüler und Auszubildende informieren über die Europäische Union

In der letzten Schulwoche wurden die diesjährigen Ergebnisse und Erfahrungen der europäischen Austausche des Goldenberg Berufskollegs für die große Masse bereitgestellt. Interessierte Schüler besuchten klassenweise den ersten Europatag am Standort Wesseling des Goldenberg Berufskollegs und äußerten sich begeistert zu den Ausstellungsinhalten. So wurden unter anderem die Austauschprogramme der Schule mit den Partnerschulen in Finnland, Frankreich, La Palma und Malta – ergänzt von Bild- und Tonmaterial – vorgestellt. Das Ausstellungsprogramm beinhaltete darüberhinaus Präsentationen, die von den Schülern im Englisch-, Politik- und Wirtschaftsunterricht erarbeitet wurden. So konnte man sich über die Türkei als potenziellen Beitrittskandidaten zur Europäischen Union, die europäischen Institutionen, die Entwicklung des europäischen Gedankens bis zur heutigen EU, Studieren in Europa und über europäische Ausbildungssysteme informieren.

Abgerundet wurde das Programm durch eine kulinarische Geschmacksreise, auf der unterschiedliche europäische Speisen gekostet werden konnten sowie ein Europaquiz, bei dem jeder Besucher sein Europawissen testen konnte.

Das organisierende Lehrerteam Wenzel/Wilhelmi äußerte sich begeistert von den Ergebnissen, welche die Schüler erarbeitet hatten und stellten bei den Gesprächen mit den Schülern und Auszubildenden fest, dass noch viele Ideen in den Köpfen schlummern, die bestimmt bei einem der nächsten Europatage in die Tat umgesetzt werden können.










Maschinenbau macht mobil

Technische Assistenten erhalten in Frankreich
den europass mobilität

Gelohnt hat sich für die Jahrgangsstufe 12 der Technischen Assistenten für Konstruktions- und Fertigungstechnik (AHR) ihr dreiwöchiger Aufenthalt im französischen Pontivy in vielerlei Hinsicht.

Die angehenden Maschinenbauer besuchten in der Bretagne ihre Partnerschüler, die sie im letzten Jahr bereits zwei Mal bei Austauschen in Frankreich und Deutschland getroffen hatten. Schnell hatte sich gezeigt, dass die Schüler mit dem Schwerpunkt Technik einige Gemeinsamkeiten haben.

Der Austausch mit dem Lycée Jeanne d’Arc St. Ivy besteht bereits seit 2001 und wird durch das Deutsch-Französische Sekretariat für die berufliche Bildung in Saarbrücken finanziell unterstützt. Unsere Schüler nehmen in der ersten Woche in der Schule an einem Workshop teil. Daran schließt ein zweiwöchiges Praktikum in Maschinenbauunternehmen der Region Morbihan an. Hier lernen die Schüler zum einen die Berufswelt unserer französischen Nachbarn kennen, zum anderen können sie ihre in den Werkstätten des Goldenberg Berufskollegs erlangten Fertigkeiten in realen Arbeitssituationen unter Beweis stellen.

Ziel des Austausches ist der Erwerb des europass mobilität, einem von der Nationalen Agentur für Bildung in Europa verliehenem Dokument, das Lernaufenthalte im europäischen Ausland nachweist. Dieser wurde den Schülern in Pontivy im Rahmen eines feierlichen Banketts überreicht.

Neben der Arbeit in französischen Betrieben standen natürlich auch sportliche und kulturelle Aktivitäten auf dem Programm. Die Bilder zeigen die Gruppe bei einer Wattwanderung in der Bucht von Mont-St-Michel und bei einem Ausflug in den Golfe du Morbihan.





Berufsschüler des Goldenberg Berufskollegs kehren aus England zurück

Erfolgreicher 4. Austausch zwischen den Shell-Raffinerien Rheinland und England

Müde, aber begeistert, kehrten acht Auszubildende der Shell Rheinland-Raffinerie zusammen mit ihren Lehrern und Ausbildern Ende August von ihrem dreiwöchigen Aufenthalt im nordenglischen Stanlow zurück. Die sechs Männer und zwei Frauen absolvieren ihre Lehre in den Berufsrichtungen Chemikant, Elektroniker für Automatisierungstechnik und Industriemechaniker; für den schulischen Teil ihrer Ausbildung ist das Goldenberg Berufskolleg verantwortlich. Unterstützt wird der mittlerweile im vierten Jahr bestehende Austausch von Training Bridge, einem bilateralem Austauschprogramm. Training Bridge wird vom British Council und in Deutschland von Inwent organisiert und fördert die Entwicklung von Ausbildungspartnerschaften zwischen deutschen und britischen Einrichtungen der beruflichen Bildung.

Junge Briten und Deutsche, die eine Erstausbildung im dualen System absolvieren, sollen die Möglichkeit erhalten, Erfahrungen in der Arbeitswelt des Gastlandes zu sammeln. Durch diese Erfahrungen sollen Kompetenzen erweitert und Vorurteile abgebaut werden.

Die erste Woche des Austausches verbrachten die Berufsschüler im Ausbildungszentrum „Technical Training Enterprises“. In Trainingssituationen, die zum Berufsschulalltag junger Briten gehören wie dem Bedienen eines Kristallisators oder dem Steuern eines Verdampfers, wendeten sie ihre Englischkenntnisse in der Praxis an.

Auf große Begeisterung stieß in der zweiten Woche die Arbeit im Anlagen-Simulator der Shell-Raffinerie Stanlow, im dem die Schüler den Ernstfall proben konnten. Mittels eingespielter Videofilme erlebten sie anschaulich, welche Folgen Fehler bei der Steuerung auslösen können.

Der Austausch endete in der letzten Woche mit einer Abschlusspräsentation der Wesselinger Schüler – komplett auf Englisch. Hierin dankten sie den Ausbildern und englischen Partner-Azubis, die sie bei den einzelnen Stationen betreut hatten. Aber die Präsentation zeigte auch deutlich, dass es neben der inhaltlichen Seite sehr viel Spaß in den drei Wochen gegeben hatte: So fanden ein Ausflug nach Liverpool in die Stadt der Beatles, Grillabende und mehrere freundschaftliche Fußballspiele mit englischen Azubis statt – bei denen beide Teams Siege für sich verbuchen konnten.

Dass das seit vier Jahren bestehende Austausch-Programm sein Ziel erreicht hat und nachhaltig für die Verständigung zwischen Engländern und Deutschen gesorgt hat, zeigte sich bei einer abendlichen Bootsfahrt auf dem River Dee: Hieran nahmen auch Azubis der früheren Austausche teil, um sich für die Gastfreundschaft zu bedanken, die sie im Rheinland erlebt hatten. Im November werden acht Stanlower Azubis zum Gegenbesuch in der Shell Rheinland Raffinerie eintreffen.





Werkstatt EUROPA 2009 in Hürth

Schülerin des Goldenberg Berufskolleg wirbt für Europa

Wenige Wochen vor der Europawahl 2009 stand das Goldenberg Berufskolleg in Hürth ganz im Zeichen des europäischen Gedankens. Mitte Mai nahmen Schülerinnen und Schüler an der „Werkstatt EUROPA“ statt, die bereits zum 3. Mal an der Schule durchgeführt wurde. Wie in den Vorjahren erläuterten so genannte Juniorteams der „Landeszentrale für politische Bildung“ das europäische Modell. Der Clou an der Sache – die Juniorteamer sind kaum älter als die Schüler und vermitteln ihr Wissen daher zielgruppengerecht. Die Schüler können sich leicht mit den engagierten Botschaftern identifizieren.

Dieses Jahr war eine besondere Moderatorin dabei, Lisa Fitzek. Die Hürther Schülerin absolviert gerade ihr letztes Schuljahr als Technische Assistentin für Konstruktions- und Fertigungstechnik am Goldenberg Berufskolleg. Trotz der knappen Zeit, die ihr die Vorbereitung auf die mündliche Abiturprüfung lässt, ließ sie es sich nicht nehmen lassen, ihren Mitschülern den europäischen Geist nahe zu bringen.

Das an diesen Tagen gewonnene internationale Wissen motiviert unsere Schüler nicht nur, bei der Europawahl am 7. Juni ihre Stimme abzugeben. Es hilft ihnen auch praktisch weiter, wenn sie im kommenden Schuljahr Auslandsaufenthalte in verschiedenen europäischen Ländern antreten werden. Das EU-Mobilitätsprojekt „Leonardo-da-Vinci“ sowie die Unterstützung des Deutsch-Französischen Sekretariats ermöglichen den Schülern bereits seit Jahren, erste selbstständige Erfahrungen im Ausland zu sammeln. So verhalf das EU-Koordinationsteam des Goldenberg Berufskolleg ihnen in diesem Jahr zu Aufenthalten und Praktika in Irland, Italien, Finnland, Frankreich sowie auf La Palma und Malta. Dabei profitierten sie von der EUROPA-Werkstatt des letzten Jahres.


Ein Tag im Zeichen Europas!



Juniorenteamerin Lisa Fitzek

Schüleraustausch:
In diesem Jahr erstmalig auf La Palma und Malta!

Aktuelles


Bereits seit 5 Jahren besteht im Rahmen eines LEONARDO DA VINCI Mobilitätsprojektes eine vertrauensvolle und vor allem erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Designabteilung der Berufsschule Kouvola in Finnland, wo derzeit einige unserer Schülerinnen und Schüler Praktika absolvieren. Auch mit Schulen in Frankreich, Italien, Holland und Irland pflegen wir erfolgreich Kontakte: "Mir hat es besonders gefallen, dass ich, obwohl ich vorher nicht besonders gut französisch sprach, nun viel selbstverständlicher und selbstbewusster in einer fremden Sprache kommuniziere!" - eine Erkenntnis, die viele unserer Schüler mit nach Hause bringen!

NEU: Neben einer Kooperation mit einer Gestaltungsschule auf Malta ermöglicht ein neues Austauschprogramm mit der Escuela de Arte de La Palma en Santa Cruz de la Palma ermöglicht einigen unserer Schüler nun auch aufregende und lehrreiche Wochen auf der kanarischen Insel!

Wir danken an dieser Stelle unseren Kolleginnen und Kollegen, die unermüdlich Anträge stellen, den Austausch planen und organisieren und somit unseren Schülerinnen und Schüler wertvolle Erfahrungen ermöglichen!



Die am Austausch beteiligten Lehrer
Frankreichaustausch

Auszubildende aus Frankreich sammeln Erfahrungen in Maschinenbau-Unternehmen des Rhein-Erft-Kreises

In der Zeit vom 10. bis zum 28. November 2008 hatten auszubildende Technische Assistenten des Goldenberg-Berufskollegs wieder einmal französische Gäste zu Besuch:

11 auszubildende Techniciens de l’Automatisme ( Bac Professionnel) und vier ihrer Lehrer besuchten während dieser Zeit eine Woche lang unser Berufskolleg und absolvierten anschließend – zusammen mit ihrem gastgebenden Ing.-Assistenten als „Binôme “ in unterschiedlichen regionalen Industrieunternehmen Betriebspraktika.

Es war bereits der sechste Deutsch-Französische Austausch, den Schüler des Beruflichen Gymnasiums – im Rahmen des Kurses „Maschinenbautechnik“  absolvierten. Wie auch in der Vergangenheit hatten die meisten jungen Leute große Freude vor allem an der Praxis: Es ist für die Lernenden immer wieder motivierend und lehrreich, im „echten Leben“ Hand anlegen zu können.

Folgende Unternehmen unterstützten das Goldenberg-Berufskolleg freundlicherweise durch Bereitstellung von Praktikantenplätzen:

Fa. Siegmüller - Zerspanungstechnik, Kerpen   

Fa. BTS-Automatisierungstechnik, Wesseling

Fa. Schwartmanns - Maschinenbau, Wesseling

Fa. Ruhkamp und Becker-Werkzeugbau, Kerpen

Fa. Florian-Bauer-Maschinenbau, Hürth

Fa. GE-Krautkrämer-Prüfgerätebau, Hürth

Fa. Gottlob & Nessler-Hydraulische Fördertechnik, Brühl

Fa. Metalldrückerei Schmidt, Hürth

Fa. KHD-Wedag-Anlagenbau, Köln

Fa. WP-Maschinenbau, Frechen

An dieser Stelle möchten wir den genannten Unternehmen noch einmal unseren ganz herzlichen Dank aussprechen: Das ist aktive Nachwuchsförderung!
Und an die französischen Gäste geht ein herzliches „au revoir“:  Im Februar 2009 werden die deutschen Auszubildenden ihrerseits in Pontivy/Bretagne zu Gast sein um die französische Berufsausbildung in Theorie und Praxis kennen zu lernen.


Austausch mit Stanlow, UK
In diesem Jahr fand zum zweiten Mal ein Schüleraustausch nach England statt. Organisiert wurde das Projekt in Zusammenarbeit der Shell mit dem Goldenberg BK und ermöglichte es acht Auszubildenden der Fachrichtungen „Chemikant“ und „Elektronik für Automatisierungstechnik“, Erfahrungen in der englischen Arbeitswelt zu sammeln. Im Zentrum standen die Zusammenarbeit mit den englischen Auszubildenden , das Kennenlernen anderer Ausbildungssysteme und das Trainieren von Verhalten in Ernstfällen in der chemischen Industrie.
Der Austausch dauert jeweils drei Wochen  und wird von Training-Bridge unterstützt. Da beide Austausche ein voller Erfolg waren, wird dieses Projekt in die Ausbildung der Shell fest integriert werden. Sowohl englische als auch deutsche Auszubildende sind der Meinung, dass dieser Austausch sehr wertvoll für die fachliche und  persönliche Entwicklung ist.
Wir freuen uns auf das nächste Jahr!




Finnlandaustausch - das Handbuch
Die jetzige Oberstufe der Gestaltungstechnischen Assistenten am Goldenberg Berufskolleg hat ihren Schüleraustausch in Kouvola im Südosten Finnlands mit Hilfe eines "Online-Handbuchs" dokumentiert:
Am Berufskolleg "Kouvola Region Vocational College" hatten sie im vergangenen Schuljahr verschiedene Workshops im Bereich Goldschmiede, Malerei, Holzarbeiten usw. belegt und anschließend zwei Wochen in finnischen Betrieben gearbeitet. Die Fahrt findet jährlich statt im Rahmen des EU-Mobilitäts-Programmes "Leonardo" und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, Praxiserfahrung in einem EU-Land zu sammeln.
Nun haben sie diese Erfahrungen in einem Online-Handbuch - in englischer Sprache! - zusammengestellt!


Metallbauer in Frankreich
Unterstützt durch das Deutsch-Französische Jugendwerk konnten unsere Auszubildenden des Bildungsgangs Metallbauer, 2.Ausbildungsjahr, an einem Seminar im französischen Bordeaux teilnehmen.
Unter der Leitung von Stefan Feldner vom Verein für Integration und Ausbildung e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Kommunikationsforschung in der Außerschulischen Bildung - IKAB e.V., Bonn haben sich die Schüler mit dem Thema: Kultur und Identität: Wer bin ich? Welche beruflichen Perspektiven habe ich? auseinandergesetzt und spannende Berichte zusammengestellt.